Hauptmenü

Gedichte in Klasse 4

 

Auf sehr unterschiedliche Weise haben sich die Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse in der letzten Zeit mit Gedichten befasst.

Unter anderem beschäftigten sie sich mit "ottos mops" von Ernst Jandl. In Anlehnung an diesen Text schrieben sie selber eigene Werke. 

 

ottos mops

ottos mops trotzt

otto: fort mops fort

ottos mops hopst fort

otto: soso

 

otto holt koks

otto holt obst

otto horcht

otto: mops mops

otto hofft

 

ottos mops klopft

otto: komm mops komm

ottos mops kommt

ottos mops kotzt

otto: ogottogott

 

 

Elas Esel

Elas Esel sieht fern

Ela: Esel, lese

Elas Esel redet: nein, nein

Ela hetzt: Geh, geh

Elas Esel geht

 

 

Utas Ufo

Utas Ufo ruft

Uta: Ufu Ufo

Utas Ufo pufft

Uta: pups Ufu pups

Utas Ufo pupst

Uta: Puuh

 

Uta unterrichtet Ufo

Ufo spuckt

Uta: Unverschämtheit Ufo

Ufo schluchzt traurig

Uta umarmt Ufo

Ufo leuchtet erfreut

 

 

plokos pott

plokos pott fort?

plokos pott vor ort?

plokos pott wohl fort!

 

doch flog plokos pott motorlos fort!

plokos pott hopst vor oslo.

 

 

Annas Ananas

Alle aßen acht Ananas,

aber Anna aß achtzehn Ananas.

Anschließend waren alle Ananas alle,

aber Anna kaufte achtzehn Äpfel.

 

Als alle Äpfel alle waren,

kaufte Anna achtzehn Aprikosen.

Aber dann war aller Zaster alle.

Alle anderen gaben Anna Zaster,

damit Anna alles kaufen kann.

 

Nach acht Monaten war alles alle,

sogar Annas Ananas, Äpfel und Aprikosen.

Annas ALLES war alle! 

Außer Annas achtzehnte Ananans.

Aber Annas allerletzte Ananas aß Anna auf...

Arme Anna - alles AUS!!!

 

 

Auch "Die Made" von Heinz Erhardt fand Anklang. Hier waren sie aufgefordert, einen eigenen Schluss zu verfassen.

 

Die Made

Hinter eines Baumes Rinde

wohnt die Made mit dem Kinde.  

Sie ist Witwe, denn der Gatte,  

den sie hatte, fiel vom Blatte.  

Diente so auf diese Weise einer Ameise als Speise.

 

 Eines Morgens sprach die Made:  

"Liebes Kind, ich sehe grade,  

drüben gibt es frischen Kohl, den ich hol'.

So leb denn wohl.  

Halt! Noch eins, denk, was geschah,  

geh nicht aus, denk an Papa!"

 

Also sprach sie und entwich.

Made junior jedoch schlich  

hinterdrein, und das war schlecht,

denn schon kam ein bunter Specht  

und verschlang die kleine fade Made

ohne Gnade. — Schade.

 

 Hinter eines Baumes Rinde

 ruft die Made nach dem Kinde.

 

 

... Dieses aber zeigt sich nicht,

sitzt im Dunkeln ohne Licht.

"Ach, die Made war nicht echt",

denkt daraufhin der Specht.

Spuckt sie ganz schnell wieder aus.

Made Junior kriecht nach Haus.

 

 

... "Schade um meine kleine Made",

sagte Mama Made.

"Habe nun kein Kinde mehr!"

sagte sie des Herzens schwer.

Nun sitzt sie allein im Baum

und hofft, es wär nur ein Traum.

 

 

...Leider war das Kind nicht da.

So fragte sie sich, was geschah.

Keiner im Wald konnte sie finden,

das wollte die Mutter gar nicht überwinden.

 

Doch auf einmal kam der Specht wieder

und spuckte die Made auf die Mutter nieder!

Die beiden waren glücklich und so froh,

und auf einmal musste die Made auf Klo.